Das Konzept SOLAS bietet in seiner Komplexizität Lösungsan-
sätze zu folgenden Problemsituationen:
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Lange Abklärungen und Wartezeiten für betroffene Personen:
SOLAS kennt keine Wartezeiten. Der Eintritt kann un-
mittelbar und unbürokratisch erfolgen, sobald sich eine Person bei einem der Sozialwerke angemeldet hat.
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Entstigmatisierung:
MitarbeiterInnen arbeiten in einer Firma und nicht in einer Institution. In ihrem privaten Umfeld wird ein Eintritt als Stellenwechsel wahrgenommen, was erheblich zur Entstigmatisierung beiträgt.
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Förderung am Arbeitsplatz:
Der Hauptgrund, dass eine nachhaltige Integration von Menschen mit psychischen Störungen in den freien Arbeitsmarkt kaum mehr zustande kommt liegt aus unserer Erfahrung daran, dass keine adäquate Begleitung angeboten werden kann. SOLAS sieht eine fachliche und persönliche Betreuug vor Ort vor. Diese ist eine Dienstleistung, die von den Sozialwerken gemeinsam getragen werden sollte. Der Förderverein übernimmt dabei eine Vermittlungs- und Aufsichtsfunktion.
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Interinstitutionale Zusammenarbeit (IIZ):
SOLAS bietet eine neue Form der IIZ. Als effizientes Instrument zur Arbeitsintegration ist SOLAS kassenneutral; also ein gemeinsames Instrument aller Kassen, inkl. der Sozialhilfe.
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Leistungsfähigkeit:
Menschen mit psychischen Störungen haben eine schwankende Leistungsfähigkeit. SOLAS geht auf diesen Umstand ein. Um für Versicherte einen Anreiz zur Leistungssteigerung zu schaffen und gleichzeitig die Sozialkassen zu entlasten, schlagen wir ein neues Lohnmodell vor:
Der Nettoerlös der Firma, abzüglich Rückstellungen für Investitionen, wird als Lohnsumme an die MitarbeiterInnen ausbezahlt. Dabei werden unter-schiedliche Leistungsfähigkeiten durch einen Qualifikationsfaktor ausgeglichen. Der Anteil pro MitarbeiterIn richtet sich nach den geleisteten Stunden.
Beiträge aus den Sozialkassen werden dem entsprechend nur als Ergänzung und stufenlos zum selbst erwirtschafteten Lohn entrichtet.
Durch dieses Lohnsystem ist die Leistungsfähigkeit der Versicherten realistisch, unverfälscht und direkt messbar.
Realistisch ist ebenfalls, dass es konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt ist.
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Rückführung aus der Rente:
SOLAS geht mit îhrem Angebot auf diesen Denk-ansatz der IV ein. Dadurch, dass nur soviel Rente bezahlt werden muss, wie die MitarbeiterInnen nicht aus der Firma erhalten, ist ein erster Schritt in diese Richtung getan. Ein weiterer Schritt, nämlich die Platzierung im freien Markt, kann sich daraus ergeben. Insbesondere deshalb weil, bei Nichtbewährung die Rückführung in die Sozialfirma möglich ist.
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Sparmöglichkeiten für die Sozialwerke
Falls SOLAS als Pilotprojekt erfolgreich ist, können weitere Firmen in anderen Branchen nach diesem Konzept entstehen. Darin liegt ein riesiges Sparpotential für die Zukunft parat.
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Therapeutische Erfolge:
Nachdem durch kostenintensive therapeutische Massnahmen persönliche Fortschritte sichtbar werden, können diese durch allzu rasche Fehlplatzierungen in Kürze wieder verloren gehen. Eine psychische Krankheit verläuft anders als ein Knochenbruch. Es muss davon ausgegangen werden, dass eine vollständige Rehabilitierung und damit eine 100% -ige Belastbarkeit nur in Ausnahmefällen möglich ist. Sind keine angepassten Arbeitsplätze vorhanden, werden auch die therapeutischen Massnahmen in Frage gestellt. SOLAS ist als adäquater Arbeitgeber in gewissem Sinne auch ein Therapieplatz.
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